JPMorgan: Handelsverluste möglicherweise 9 Milliarden Dollar

Die Handelsverluste von JPMorgan, welche jüngst noch mit 2 Milliarden Dollar angegeben wurden, könnten sich tatsächlich auf 9 Milliarden Dollar belaufen, wie eine aktuelle Schätzung ergeben hat. 

Als JPM-Chef Jamie Dimon im Mai verkündet hatte, dass die Bank einen Handelsverlust in Höhe von 2 Milliarden eingefahren hat, gab er zwar zu, dass sich die Verluste schon im kommenden Quartal verdoppeln könnten, doch war er dabei wohl noch etwas zu optimistisch: Nach neuesten Schätzungen könnte der Verlust im schlimmsten Fall sogar 9 Milliarden Dollar betragen, wie die New York Times berichtet.

In einem optimistischeren Szenario könnten sich die Verluste auf “nur” 6 bis 7 Milliarden Dollar summieren. Die extrem hohen Abschreibungen dürften laut NYT eine Debatte über neue Gesetze und Regulierungen  für Banken entfachen. Erst vergangenen Monat hatte sich die Großbank sogar über zu scharfe Regulierungen beschwert, wie das Handelsblatt berichtete.

In der Vergangenheit machte das Institut oft in negativen Zusammenhängen von sich reden, wie etwa der Preismanipulation am Edelmetall-Markt. Zudem ist JPMorgan mit Positionen in Höhe von über 70 Billionen US-Dollar der mit Abstand größte Derivate-Händler in den Vereinigten Staaten.

Gold Dvd

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