Neuer Fund bestätigt Endzeit des Maya-Kalenders

Geht am 21. Dezember 2012 die Welt unter? Zumindest gehen einige esoterischen Kreise davon aus, denn nach den Berechnungen der Maya endet an diesem Tag ein Zeitalter: Der 13. Baktun.

Maya-Kalender

Maya-Kalender

Ein Baktun ist ein Zyklus von 394 Jahren im Maya-Kalender. Beginnend mit dem Jahr 3.114 vor Christus, endet der Kalender damit nach 13 Zyklen (einer heiligen Zahl) am 21.12.2012. 

Doch bisher wies nur ein einziger archäologischer Fund auf eine Zeitenwende hin, die von New-Age-Gläubigen als Tag des Weltuntergangs prophezeit wird. Diesen Hinweis hatte man auf einer Steintafel in Tortuguero in Mexiko entdeckt. Dem sogenannten “Monument 6″ aus der Zeit um 669 nach Christi.

Nun – rechtzeitig vor dem Untergang – haben Forscher einen zweiten Beweis für dieses Datum in den Maya-Ruinen von La Corona, Guatemala entdeckt. Diese Maya-Stätte wird bereits seit 15 Jahren erforscht, doch wurde sie von Plünderern stark beschädigt und ausgeraubt. Hier fand man nun 1.300 Jahre alte Maya-Hieroglyphen auf Steinblöcken einer Treppe.

Die Inschrift erzählt vom Besuch des Königs “Jaguar Paw” im Jahr 696 n. Chr. in La Corona. Da dieser vier Jahre zuvor eine schreckliche Niederlage in der Schlacht von Tikal erlitten hatte, warb er auf einer Art politischer Propaganda-Tour für seine weitere Herrschaft, die er über das Enddatum des Kalenders - den 13. Baktun -  hinaus führen werde.

Der Kalender wurde demnach dafür verwendet, in Krisenzeiten Stabilität und Kontinuität zu fördern, so der Leiter des “Middle American Research Institute” der Tulane University Marcello Canuto. Und nicht um Apokalypsen vorherzusagen.   

Mit der Entzifferung der Treppen-Inschrift bestehend aus 22 Steinen und 264 Hieroglypen steht nun der längste Maya-Text überhaupt zur Verfügung, der von der politischen Geschichte La Coronas berichtet.

 

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One Response to “Neuer Fund bestätigt Endzeit des Maya-Kalenders”

  1. Stefan Wehmeier sagt:

    2012: Weltuntergang oder Gelduntergang?

    Ob es nun der 21. Dezember oder irgendein anderes Datum sein wird, an dem die Börsenkurse endgültig ins Bodenlose fallen, ist unerheblich. Sicher ist, dass es passieren wird; wahrscheinlich ist, dass es vor Dezember passiert. Das eigentliche Wunder besteht wohl darin, dass das zivilisatorische Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) überhaupt noch bis 2012 erhalten werden konnte:

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